Hund macht Darmsanierung, um gesund zu werden.

Mache die Darmsanierung bei Deinem Hund nicht alleine! Diese 5 Hausmittel können Dir helfen.

Hast Du schon einmal überlegt, ob eine Darmsanierung Deinem Hund helfen kann? 

Wüsstest Du gerne, was genau eine Darmsanierung bei Deinem Hund bewirkt? 

Und wüsstest Du auch gerne, welches Mittel das Passende ist?

Ich gebe Dir hier einen kurzen Überblick aus meiner Erfahrung mit Darmsanierungen. Am Ende kannst Du noch 5 einfache Hausmittel unter die Lupe nehmen.


 

1.) Dies kann passieren, wenn Du eine Darmsanierung bei Deinem Hund alleine machst.

2.) Dies kannst Du alleine tun.

3.) Dies sind Deine Vorteile.

4.) So kannst Du vorgehen.

5.) Nutze diese 5 Hausmittel.

6.) Schaue auch nach der Ursache! Vermeide diese Fehler!



1.) Dies kann passieren, wenn Du eine Darmsanierung bei Deinem Hund alleine machst.

Mache es nicht wie „Penelope“. Ihr Hund hat gar keine Probleme. Aber Penelope möchte ihm etwas Gutes tun. Sie kauft ein x-beliebiges Probiotikum. Angeblich kann man ja damit den Darm aufbauen. Was passiert jetzt? Woher weiß Penelope, dass dieses Produkt hilft?

Fall A: Penelope meint, dass es ihrem Hund besser geht.

Fall B: Penelope bemerkt keine Veränderung. Aber immerhin scheint ihr Hund das Mittel zu vertragen.

Fall C: Penelope ist verwirrt. Ihr Hund hat Durchfall bekommen.

In 2 von 3 Fällen war das Mittel sein Geld nicht wert.

Mache es auch nicht wie "Kaspar". Sein Hund hat Durchfall. Kaspar kauft ihm ein Probiotikum. Dieses soll den Darm aufbauen und die Durchfallerreger vertreiben. Woher weiß Kaspar, dass dieses Produkt hilft?

Fall A: Der Durchfall verschwindet langfristig.

Fall B: Der Durchfall verschwindet für kurze Zeit und kommt dann wieder.

Fall C: Es gibt keine Besserung.

In 2 von 3 Fällen war das Mittel sein Geld nicht wert.

Und mache es auch nicht wie Mischa“. Ihr Hund muss ein Antibiotikum nehmen. Vorsorglich füttert Mischa ein Probiotikum dazu.

Fall A: Es passiert gar nichts.

Fall B: Ihr Hund bekommt Durchfall vom Antibiotikum.

Fall C: Ihr Hund bekommt Durchfall vom Probiotikum.

In allen 3 Fällen war das Mittel sein Geld nicht wert.



2.) Dies kannst Du alleine tun.

Alleine kannst Du Geld für Mittelchen ausgeben, ohne die Wirkung beurteilen zu können.

Woher willst Du wissen, welches Mittel das Richtige ist?

Woher willst Du wissen, ob das Mittel helfen wird?

Woher willst Du wissen, ob es geholfen hat?

Und woher willst Du wissen, dass Dein Hund es auch verträgt?



3.) Dies sind Deine Vorteile.

Alleine kannst Du selbst entscheiden.

Alleine entscheidest Du, welches Produkt Du Deinem Hund gibst,

… wie lange Du es Deinem Hund gibst,

… wie viel Du dafür ausgibst,

… auf wessen Ratschläge Du hörst und

… welche Firma Du unterstützt.



4.) So kannst Du vorgehen.

Plan A: Hast Du einen Ratgeber gelesen? Klingt es für Dich logisch, dass man verschiedene Mittel in einer bestimmten Reihenfolge gibt?

           Zuerst ein Mittel, um den Darm zu reinigen.

           Dann ein Mittel, um die Darmschleimhaut zu stärken.

           Und zuletzt ein Mittel, um die Darmflora aufzubauen.

Oder doch andersrum? Erst die Schleimhaut stärken? ??


Plan B: Hast Du eine Firma gefunden, die ein Mittel entwickelt hat, das 2                             Therapieansätze in sich vereinigt?

           Es ist ein Präbiotikum enthalten.

           Und es ist ein Probiotikum enthalten.

Ob das passt - gleichzeitig?

Oder doch besser nacheinander?

Erst das Bakterienfutter und dann die Bakterien?


Ja, verflixt noch mal.

Wieso ist das Angebot eigentlich so groß?


Vielleicht schaust Du einmal in Deine Hausapotheke und musst gar nichts kaufen.



5.) Nutze diese 5 Hausmittel.

1.) Flohsamenschalen

Flohsamenschalen können Mensch und Tier gegeben werden. Sie helfen gegen Verstopfung und dienen als Präbiotikum den guten Darmbakterien als Futter.

Gib folgende Menge:

Hunde bis 5 kg:      1/4 TL bis maximal 3/4 TL

Hunde bis 10 kg:    1/2 TL bis maximal 2 TL

Hunde ab 10 kg:     1 TL pro 10 kg Körpergewicht

Am Besten gibst Du die Flohsamenschalen einschleichend. Du beginnst also mit einer kleinen Startmenge und steigerst nur bei guter Verträglichkeit.

Und weiche die Flohsamenschalen vorher ein, bis sie aufgequollen sind.


2.) Kokosraspeln

Kokosraspeln können Mensch und Tier gegeben werden.

Ob Sie wirklich gegen Giardien, Pilze, Bakterien und Viren helfen?

Auf jeden Fall haben sie einen hohen Ballaststoffgehalt und dienen also auch den guten Darmbakterien als Futter.

Sie müssen nicht quellen und werden in der Regel gut vertragen.

Gib folgende Menge:

Täglich 1/4 TL pro 10 kg Körpergewicht


3.) Apfelessig

Apfelessig ist auch für Mensch und Tier zu haben. Er soll basisch wirken und gegen Durchfall sowie Verstopfung helfen.

Sei nur vorsichtig, wenn Dein Hund einen „sauren“ Magen hat. In solchen Fällen wird Essig nicht vertragen und kann zu schäumenden Aufstoßen führen.

Gib Deinem gesunden Hund folgende Menge:

1 TL für Hunde bis 5 kg

2 TL für Hunde bis 10 kg

1 EL für Hunde ab 15 kg


Die meisten Nährstoffe findest Du in dem naturtrüben Apfelessig aus dem Bioladen.



4.) Oregano (-Öl)

Oregano findest Du in Deinem Garten oder Deiner Hexenküche.

Oregano kann bei Darmparasiten, Blähungen oder Durchfall helfen.

Von dem leckeren Pizzagewürz gibst Du Deinem Hund je nach Größe 1 Prise bis einen ganzen TL.

Von dem würzigen Öl gibst Du Deinem Hund ein Tropfen Oregano-Öl in Speiseöl verdünnt pro 10 kg Körpergewicht.


5.) Kartoffelschalen

Fallen in Deiner Küche Kartoffelschalen an? Sie sind bei Hunden beliebt. Freut sich Dein Hund, wenn er auch mal Menschenessen in sein Futter bekommt?

Gekochte Kartoffelschalen sind ballaststoffreich und dienen den guten Darmbakterien als Futter. Wieder abgekühlt verwandelt sich die Kartoffelstärke in resistente Stärke, die unverdaut bis in den Dickdarm transportiert wird. Dort freuen sich die guten Darmbakterien darüber.

Achte darauf, dass Du keine rohen Kartoffelschalen wegen des Solanins verfütterst. Diese sind für Hunde giftig.


6.) Schaue auch nach der Ursache. Mache nicht diese Fehler.

Je nach Ursache hilft Deinem Hund ballaststoffreiche Nahrung oder die Wirkung ätherischer Öle oder des Essigs.

Solange Du nicht weißt, ob Dein Hund eine Verschiebung in der Darmflora, eine Entzündung im Darm oder einen Säureüberschuss hat, kannst Du nur verschieden Mittel ausprobieren.

Ob dieses Ausprobieren etwas für Deinen Hund verbessert, kannst Du vorher nicht wissen.

Mein Tipp:

Mache vorher einen großen Hunde-Darmcheck und teste danach die auffälligen Parameter nach.

Es könnte Dir helfen.

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